Hochrechnungen zu nationalen und kantonalen Volksabstimmungen vom 13. Februar 2011

Am kommenden Abstimmungssonntag wird auf eidgenössischer Ebene nur ĂŒber eine Vorlage entschieden. Parallel zur Trend- und Hochrechnung, die Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ betreffend, realisieren wir deshalb erstmals auch eine Trend- und Hochrechnung zur einer kantonalen Volksentscheidung. Konkret handelt es sich um die FortfĂŒhrung des Kernkraftwerk MĂŒhlebergs, ĂŒber die im Kanton Bern entschieden wird.

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Ein Teil meines Hochrechnungs- und Analyseteams vom kommenden Sonntag (von links nach rechts: Jonas P. Kocher, Stephan Tschöpe, Lukas Golder)

An der Hochrechnung beteiligt sind SRF und TSR, berichtet wird im Fernsehen und Radio. Nachfolgend die Fenster, in denen die jeweils genannten Informationen zu erwarten sind:

Nationale Abstimmung:
1230/1300 Trendrechnung Waffengewalt
1330/1400 Horchrechnung Waffengewalt, Kampagne, Vergleichsabstimmungen

Abstimmung Kanton Bern:
1415 Trendrechnung MĂŒhleberg II
1500 Hochrechnung MĂŒhleberg II

Stimmbeteiligung:
1530 Hochrechnung Stimmbeteiligung, Analyse Mobilisierung insbesondere nach Stadt/Land

Erstnanalyse:
1600 Erstanalyse Waffengewalt
1630 Erstanalyse MĂŒhleberg

Bilanz:
1830 Schlusskommentar

Trend- und Horchrechnungen basieren auf kommunalen Endergebnissen, die fĂŒr ihre Region reprĂ€sentativ sind. Trendrechnungen beinhalten ein „Ja“ oder „Nein“, wenn die Extrapolationen Ja- oder Nein-Anteil von mehr als 55 Prozent ergeben; ist dies nicht der Fall, kommunizieren wird „keine Aussage möglich“. Hochrechnung sind genauer, und sie werden mit einer bestimmten Zahl und einem Fehlerbereich mittgeteilt. Erstanalysen schliesslich basieren auf statistischen Vergleichen von Bezirksergebnisse mit deren Sozial- oder Politstruktur.

Die jeweils neuesten Ergebnisse werden ab 13 00 auf unserer Institutswebsite www.gfs.bern.ch dokumentiert.

Claude Longchamp