Politische Kommunikation der Verwaltung

Am 24. Januar 2008 ist es soweit: Ich starte mit dem ersten Kurs in mein “Lehr-Jahr 2008″. Er findet im Rahmen der Weiterbildung der UniversitĂ€t ZĂŒrich statt. Veranstaltet wird er vom IPMZ transfer, der Link zwischen Theorie und Praxis des ZĂŒrcher Instituts fĂŒr Publizistik- und Medienforschung.

Der ganze Kurs richtet sich an Externe der UniversitĂ€t, die als FĂŒhrungskrĂ€fte oder Kommunikationsverantwortliche in der Oeffentlichen Verwaltung arbeiten. Er dauert 6 Studientage, und er findet zwischen dem 17. Januar und 29. Februar 2008 in ZĂŒrich statt.

Die Ausschreibung zum Kurs hĂ€lt unter anderem fest: “Das SpannungsverhĂ€ltnis im Dreieck “Verwaltung – Medien – Politik” steht im Mittelpunkt des Weiterbildungskurses. Die Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft sollen in dem Kurs fĂŒr die Anliegen der Verwaltung erschlossen und nutzbar gemacht werden.”

Meinerseits werde ich ĂŒber die Erfahrungen berichten, die öffentliche Informationsarbeit bei Volksabstimmungen bzw. in Themenkampagnen hat. Dabei geht es mir weniger um rechtliche oder auch politische Fragen, was man darf und was nicht. Vielmehr will ich vermitteln, was öffentliche Verwaltungen fĂŒr Wirkungen erzielen, wenn sie kommunizieren. Ich stĂŒtze mich dabei auf rund 50 Fallstudien, die das Forschungsinstitut gfs.bern hierzu auf allen Stufen des politischen Systems der Schweiz gesammelt hat.

Die Ergebnisse der Forschung, die ich prĂ€sentieren werde, sind im Dispositionsansatz zusammengefasst worden. Diese resĂŒmiert meine Erfahrungen mit Meinungsbildungsprozesses unter Bedingungen kampagnemĂ€ssiger Massenkommunikation, die ich im Wesentlichen zwischen 1992 und heute gesammelt habe. Seit 1998 biete ich diese Erkenntnisse fĂŒr politische Akteure verschiedenster Provenienz in Kursform an.

Den Kurs am IPMZ findet so zum ersten Mal statt. Anmeldungen sind bis Anfang Januar 2008 möglich.

Claude Longchamp