Börsianer schÀtzen Chancen der Waffen-Initiative skeptisch ein.

Die Börsianer auf Wahlfieber rechnen mit einen doppelten Nein bei Volks- und StÀndemehr zu Waffen-Initiative.

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Kurswerte der Aktien fĂŒr das Ja und Nein zur Waffen-Initiative. Quelle: Wahlfieber

Bis neun Tage vor der Abstimmung ĂŒberwog in der Wettbörse „Wahlfieber“ die Erwartung, die Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ werde das Volksmehr schaffen, wohl aber am StĂ€ndemehr scheitern.

Nun ist alles anders. Aktuell ist Aktie fĂŒr die Zustimmung noch gerundete 48 Einheiten wert, jene fĂŒr die Ablehnung gerundete 53 Prozent.

Am positivsten war die Wette fĂŒr das Ja am 23. Januar 2011. Seither ĂŒberwiegt im Trend die negative Erwartung. Nach der letzten publizierten ReprĂ€sentativ-Befragung ĂŒberholte die Nein-Aktie jene fĂŒr das Ja im Kurswert. Seit dem 4. Februar liegt diese ungebrochen vorne. Noch zwei Tage frĂŒher kippte die Ewartung beim StĂ€ndemehr definitiv auf die Nein-Seite.

Aus meiner Sicht fĂŒge ich bei: Der negative Trend reflektiert nicht zu unrecht die AktivitĂ€ten der beiden Lager in der Oeffentlichkeit. Die Nein-Seite ist (gefĂŒhlsmĂ€ssig) prĂ€senter, vor allem bei den Plakaten, und in den Leserbriefspalten. Nach einem Furioso zu Beginn, gelang es dagegen den InitiantInnen kaum einen sichtbaren Schlusspunkt zu setzen, um die finale Mobilisierung zu beeinflussen.

Genaueres weiss man morgen.

Claude Longchamp