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„Wahlbarometer“ – die praktische Wahlforschung in der Schweiz

(zoon politicon) „Wahlbarometer“ ist gleichzeitig ein Projektname und ein Programm: Es handelt sich um das Informationssystem der SRG SSR idĂ©e suisse Medien, das im Jahr vor den eidgenössischen Wahlen aufgezogen wird. Und es bedeutet, dass man nicht ein-, sondern mehrmalige Messung vornimmt, um die politische Temperatur des Landes fortgesetzt zu messen.

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Ziel des Projektes ist es, die Entwicklung der ParteistĂ€rken in den letzten 12 Monaten vor dem Wahltag zuverlĂ€ssig zu ermitteln. HierfĂŒr wurden 2006/2007 9 vor- und eine Nachbefragung zu den Wahlabsichten gemacht. Anders als alle anderen Wahlbefragungen in der Schweiz, beschrĂ€nkt sich das Wahlbarometer aber nicht nur auf Beteiligungs- und Parteiwahlabsichten bei Nationalratswahlen.

Das Konzept der letzten drei Wahlbarometer-Serien hat das Forschungsinstitut gfs.bern entwickelt. Das Set, das 2007 angewendet wurde, unterschied im Gefolge soziologischer, sozialpsychologischer, ökonomischer und kommunikationswissenschaftlicher Theorien ErklÀrungsansÀtze auf Seiten der Angebote der Parteien wie auch der Nachfrage durch die WÀhlenden:

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Angebot
. die Identifikation mit der Kampagne der Parteien
. die Identifikation mit BundesrÀtInnen/ParteiprÀsidentInnen der Parteien
. die Identifikation mit den thematischen Positionen der Parteien in den Sachfragen, die am meisten interessieren

Nachfrage
. Position der WĂ€hlenden auf der Links/Rechts-Achse
. Position der WĂ€hlenden in zentralen Wertfragen
. soziologische Merkmale der WĂ€hlenden

FĂŒr jede der Befragungen, die mit einem einheitlichen Fragebogen vor den Wahlen realisiert wurden, interviewte der gfs-Befragungsdienst mindestens 2000 reprĂ€sentativ ausgewĂ€hlte, wahlberechtigte Personen im Inland.

Berichtet wurde im unmittelbaren Nachgang zu den Befragung in allen Medien der SRG SSR idĂ©e suisse. „Schweizer Fernsehen“ etablierte zu den News-GefĂ€ssen eine eigene „Wahlbarometer“-Sendung. Der Schlussbericht erschien 4 Tage nach der Wahl. In den Printmedien der Schweiz wurden die Ergebnisse aus den Wahlbarometer ausfĂŒhrlich zitiert. Das Forschungsinstitut gfs.bern erstellte eine allgemein zugĂ€ngliche, ausfĂŒhrliche Ergebnisdatenbank, die via Internet abrufbar ist.

Das „Wahlbarometer“ erwies sich im Vergleich zu den effektiven Wahlergebnissen bei den letzten gemessenen ParteistĂ€rken als das genaueste Beobachtungssystem ĂŒberhaupt. Die sechs wichtigsten Aussagen zu Entwicklungen in den ParteistĂ€rken und der Wahlbeteiligung stimmten qualitativ alle; die numerische Abweichung bei den ParteistĂ€rken betrug im Mittel 1,1 Prozent. Damit war das „Wahlbarometer“ auch prĂ€ziser als die Wahlbörsen und die Prognosen aufgrund kantonaler Wahlergebnisse. Im europĂ€ischen Vergleich schnitten alle Wahlumfragen in der Schweiz vergleichsweise gut ab, obwohl in den 10 Tage vor der Wahl nichts Neues mehr veröffentlicht werden darf.

Die theoriefĂ€higen Ergebnisse aus dem Wahlbarometer werden in meinem Kurs „Empirische Politikforschung in der Schweiz“ an der UniversitĂ€t St. Gallen vertieft behandelt.

Claude Longchamp

Lehrbuch der empirischen Politikforschung

(zoon politicon) Volker Dreier ist Privatdozent an der UniversitĂ€t Köln. Er arbeitet am dortigen Forschungsinstitut fĂŒr Soziologie, und er ist Redaktor der renomierten Zeitschrift „Kölner Zeitschrift fĂŒr Soziologie und Sozialpsychologie“. Vor allem aber hat Volker Dreier 1997 eine der wenigen, auf Deutsch erschienen, umfassenden Uebersichten ĂŒber die Forschung in der empirisch ausgerichteten Politikwissenschaft verfasst.

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Volker Dreier, Soziologe mit Forschungsschwerpunkten, die mir durchaus zusagen, hat die massgebliche EinfĂŒhrung in die „Empirische Politikforschung“ auf Deutsch verfasst, die soeben in der 2. Auflage erschienen ist.

Dreier versteht sich als unorthodoxer Vertreter der empirisch-analytischen Politikforschung. Diese leitet er aus der allgemeinen wissenschaftlichen Forschung ab, die sich dem wissenschaftlichen Realismus verpflichtet fĂŒhlt. Sinnliche Erfahrungen, logische Theoriebildung und empirische UeberprĂŒfungen sind fĂŒr ein die massgeblichen wissenschaftstheoretischen Positionen.
Das Lehrbuch, strikte aufgebaut, sorgfÀltig geschrieben, mit Grafiken aufgearbeitet, sonst aber eher trocken, hat drei Teile:

. erstens, die Orientierungen der empirischen Politikforschung (mit der Begriffsbestimmung, den Grundfragen und den Grundelementen)
. zweitens, die wissenschaftstheoretischen Grundlagen (mit den formalen Grundlagen, den Begriffen und Aussagen, der logische Struktur einer empirischen Theorie, der Theoriekonstruktion, dem ErklÀren und/oder dem Verstehen)
. drittens, die Methoden und Modelle (mit dem Messen und der Sklaierung, den Modelle sowei den AblÀufen in der Forschung)

In vielen Teilen des Buches gibt es, fĂŒr sich gesehen, gleichwertige oder bessere Einzelabhandlungen. Was das Werk aber auszeichnet, ist der systematisch durchgehaltene ĂŒberischtliche Stil ĂŒber eigentlich alle Fragen, die sich dem/der empirischen PolitikforscherIn bei ihrer Arbeit und deren Kommunikation stellen.

Vielleicht, könnte man als einige Kritik anfĂŒgen, hĂ€tte man sich nach 586 Seiten noch ein WĂŒrdigung des Stand und der Entwicklung des Fachgebieten gewĂŒnscht.

Claude Longchamp

Vom Sinn der Tatsachen in der Wissenschaft

(zoon politicon) In der gestrigen Vorlesung „Empirische Politikforschung in der Praxis“ stiessen wir kurz auf den AufklĂ€rer David Hume. Er hat den Empirismus als Gegenposition zum Rationalismus von RenĂ© Desacartes begrĂŒndet. Dieser liess sich vom Mensch als vernunftbegabtes Wesen leiten, jener vom Mensch, der dank seiner Sinne die Welt erfahren kann. Bis heute sind beide erkenntnistheoretische Positionen, wenn auch in kritisch verarbeiteter und kombinierter Form bestandteil der Philosophie der Wissenschaften.

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Nachdenken ĂŒber Thomas Huxleys prĂ€gnante Aussagen zum Sinn der Tatsachen in der Wissenschaft empfohlen

Per Zufall bin ich heute auf den britischen Agnostiker Thomas Huxley (1825-1895) gestossen, der im 19. Jahrhundert lebte. Nicht weil er der Grossvater des bekannten Aldous Huxley (Schöne, neue Welt 1932) war, behielt ich ihn im Auge. Vielmehr viel mir auf, dass er mit wenige Worten das wissenschaftliche Denken, das Hume („gegen die Macht der Gewohnheit“) entwickelt hatte, prĂ€gnant zusammenfasste; drei KernsĂ€tze seies deshalb hier zum Nachdenken ĂŒber den Empirismus in den Natur- und Sozialwissenschaften festgehalten:

„Die grĂ¶ĂŸte SĂŒnde gegen den menschlichen Geist ist, Dinge ohne Beweis zu glauben.“

„Jede neue Wahrheit beginnt ihren Weg als Ketzerei und beendet ihn als Orthodoxie.“

„Die Tragödie der Wissenschaft – das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine hĂ€ĂŸliche Tatsache.“

Schönes Wochenende (trotzdem)

Claude Longchamp

Kurzer RĂŒckblick auf heute (I)

Der Stoff war wohl etwas viel. Ich werde mich beschrÀnken. Klar zu kurz gekommen ist die Produktion und Diffusion von Wissen in der Wissensgesellschaft. Ich werde das an geeigneter Stelle nachholen.

Aus der heutige PrĂ€sentation und Diskussion zum Einstieg in die Veranstaltung „Empirische Politikwissenschaft in der Praxis“ ziehe ich die folgenden inhaltlichen SchlĂŒsse, die behalten werden sollten:

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Sir Raimund Popper, geistiger Vater des kritischen Rationalismus lehrt uns die Lebenseinstellung, wonach ich mich irren kann, du recht haben kannst, und wir gemeinsam uns auf die Suche nach Wahrheit machen sollten.
Quelle: http://blog.b92.net/arhiva/node/4960

1. Zum SelbstverstÀndnis der Politikwissenschaft heute
. Der Politikbegriff in der Politikwissenschaft ist dreigeteilt: Er umfasst Strukturen, Prozesse und Inhalte.
. Die Grundbegriffe der Politikwissenschaft sind Ideologie, Norm, Macht und Kommunikation.
. Politische Theorien sollen dreierlei leisten: Tatsachenfestellungen ermöglichen, Prognosen erlauben, und HandlungsvorschlÀge entwickeln.
. Die Systemtheorie in der Form der Autoposesis ist die wichtigste ĂŒbergeordnete Theorie der Sozialwissenschaften.
. Politik ist in dieser Perspektive das Teilsystem, das allgemeinverbindliche Entscheidungen trifft.
. Politikforschung untersucht in erster Linie das Handeln politischer Akteure, dessen Voraussetzungen und Wirkungen.

2. Wissenschaftstheoretische Voraussetzung der empirischen Forschung
. Die vorherrschende Wissenschaftstheorie der modernen emprischen Sozialwissenschaften ist der kritische Rationalismus.
. Theorien mĂŒssen auf expliziten Begriffen basieren und logisch konstruiert sein. Sie dienen der VerknĂŒpfung von Gegenstandstheorien.
. Wissenschaftliche Gegenstandstheorien mĂŒssen empirisch geprĂŒft sein.
. Die Deduktion oder Ableitung von Hypothesen aus der Theorie ist der Königsweg der Forschung, denn nur das garantiert ErklÀrung.
. Die Induktion oder Herleitung von Theorie aus gesicherten Beobachtung ist dann sinnvoll, wenn es keine Theorien gibt.
. Verifizierte Hypothesen stĂŒtzen die Theorie, falsifizierte mĂŒssen zur Revision der Theorie fĂŒhren.

3. Das Menschenbild in den sozialwissenschaftlichen Handlungstheorien

. Das Menschenbild in den verschiedenen Sozialwissenschaften ist sehr verschieden. Es gilt stets zu fragen, wie adĂ€quat eine Theorie fĂŒr die eigene Problemstellung ist.
. Oekonomische Handlungstheorien sind in politischen Analyse bei klar definierbarem Nutzen und wenig Restriktionen geeignet. Sie vermitteln jedoch kaum Annahmen zu kultur- und persönlichkeitsbezogenen EinflĂŒssen auf das Handeln. Sie basieren auf eine idealisierten InformationsverstĂ€ndnis.
. Psychologische Handlungstheorien sind vor allem geeignet, den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsentwicklung und Handlungen aufzuzuzeigen.
. Soziologische Handlungstheorien eignen sich, um normative und kulturelle EinflĂŒsse auf Handlungen zu untersuchen.
. Spezifisch politikwissenschaftliche Handlungstheorien gibt es kaum. Die Politikwissenschaft bedient sich in der Regel der Modelle anderer Disziplinen, meist in Verbindung von Oekonomie und (Sozial)Psychologie oder Soziologie.

Ich hole hier noch drei Gedanken zur Wissenschaft in der Wissenschaftsgesellschaft nach, die in den Unterlagen angelegt sind, aber nicht behandelt wurden:

4. Wissenschaft in der Wissensgesellschaft
. In der Wissensgesellschaft wird die Rolle der UniversitÀten in der Wissenproduktion durch andere Institutionen konkurrenziert, die angewandte Forschung und anwendbares Wissen herstellen und vermittelen.
. Angewandte Forschung will die politische Praxis durch die Erhöhung rationaler Entscheidungen verbessern. Sie leitet sich entweder aus der Grundlagenforschung her, oder wird durch die politische Praxis direkt aktiviert.
. In der Anwendungsforschung begegnen sich Wissenschaft und Politik am besten auf pragmatische Art und Weise zur Bestimmung geeigneter Ziele und Mittel. HÀufig bestimmt jedoch die Politik die Ziele der Forschung und die angewandte Forschung optimiert die Mittel, die eingesetzt werden sollen. Selten ist das verhÀltnis umgekehrt und die Wissenschaft bestimmt die politischen Ziele.

Zum Schluss nochmals den Leitsatz der Veranstaltung insgesamt: Der Praxisbegriff ist doppelt: In der Grundlagenforschung meint man damit die Empirie, im Gegensatz zur Theorie, in der angewandten Forschung versteht man jedoch das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Lehre und praktischer Politik.

Ich freue mich auf die Fortsetzung. Wir sprechen dann ĂŒber die Wahlforschung als Anwendungsfeld.

Claude Longchamp

Empirische Politikforschung in der Praxis (I)

(zoon politicon) Am Freitag startet meine Vorlesung in St. Gallen. Sie trĂ€gt den Titel „Empirische Politikwissenschaft in der Praxis„. Sie findet im Rahmen der Masterausbildung zu „International Affairs and Government“ statt.

Die Vorlesung will in das Denken, Forschen und Handeln von PolitikwissenschafterInnen einfĂŒhren, die im wachsenden Feld der angewandten Forschung tĂ€tig sind. Konkret will ich den Unterschied aufzeigen zwischen dem (theoretischen) Wissen, das die Politikwissenschaft hat, und dem (praktischem) Können, das man als Politikwissenschafter in der Praxis haben muss.

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Schema zur Strukturierung der Anwendungsfelder in der Vorlesung „Empirische Politikwissenschaft in der Praxis“ (anclickbar)

Ich baue die Vorlesungsteile auf folgendem Schema auf: In der Wissenschaft teilt man die TĂ€tigkeiten normalerweise zwischen Theorie und Empirie auf, also zwischen rein rationalen Ueberlegungen, was Sache ist, und den Erfahrungen, die man als Mensch mit der Sache macht. Das leistet empirische Forschung. In der Praxis ist diese Unterscheidung wichtig, weil sie hilft, ungeprĂŒftes und geprĂŒftes Wissen zu unterscheiden. Danach ist sie aber nicht mehr die massgebliche Differenzierung: Vielmehr gilt nun das geprĂŒfte Wissen als Lehre, von der man durch die Anwendung zur Praxis kommt. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie auf Probleme, die vorhanden sind, sinnvolle Antworten vorschlĂ€gt.

Politik basiert hĂ€ufig nur auf der Kombination von Erfahrungen der PolitikerInnen einerseits, und der Praxis, die sie daraus ableiten. Forschung wird in Sachfragen beigezogen, nicht aber fĂŒr die politische Arbeit selber. PolitikwissenschafterInnen in der Praxis wollen gerade das aufbrechen. Angewandte Politikforschung nun, die Lehren, die die Politikwissenschaft erarbeitet hat, mit dem Argument, die RationalitĂ€t von Entscheidungen prozessmĂ€ssig zu erhöhen.

Aufbauend auf dieser These zur Vorlesung hat die Veranstaltung 6 Bestandteile:

1. Einleitung: Was ist empirische Politikforschung in der Praxis
2. Anwendungsfeld 1: Wahlen
3. Anwendungsfeld 2: Volksabstimmungen
4. Anwendungsfeld 3: Politische Kultur und Wertewandel
5. Gruppenarbeiten: PrÀsentation und Diskussion
6. Schlussfolgerungen

Jeder Vorlesungstag besteht aus je 4 Stunden Unterricht in Form einer Vorlesung resp. von Gruppendiskussionen.

Am ersten Freitag behandle ich die Einleitung abschliessend. Die Unterlage dazu kann hier abgerufen werden.

Ich freue mich auf die Veranstaltung, auf die aktive Teilnahme von StudentInnen, und bin auch offen fĂŒr Anregungen, die via den Blog von Aussen kommen!

Claude Longchamp

Vorlesung vs. Vortragung

(zoon politicon) Die Vorlesung stammt aus der Zeit der wachsenden Hörerschaft an der UniversitĂ€t, die sich ein Buch nicht leisten konnte. Also liess man sich vorlesen. Der Vorlesende wiederum war sich so sicher, nicht gegen die Zensur zu verstossen. Denn vorgelesen wurde nur aus zugelassenen BĂŒcher.

Das ist heute alles anders.

Aber es werden unverÀndert Vorlesungen gehalten. Der Dozent spricht, die Studenten hören zu, und schreiben mit, wie wenn sich nie etwas verÀndert hÀtte.

Im Idealfall gibt es heute ein vollstĂ€ndiges Skript. Das erleichtert die Nachbereitung der Veranstaltung und die Vorbereitung von PrĂŒfungen. Ersteres ist unverĂ€ndert löblich, letzteres ist dient meist nur dem Training des KurzzeitgedĂ€chtnisses.

So sind die wenigen Neuerungen zu begrĂŒssen, keine Texte mehr, sondern nur noch GedankenstĂŒtzen in Folienformen abzugeben. Sie zwingen zu erhöhter Aufmerksamkeit wĂ€hrend den Veranstaltungen. Und so regen sie an, zwischen Nachvollzug bestehender Unterlagen und und Aufnahme des Gesagten zu unterscheiden, denn das muss in den Unterlagen mit eingene Worten und Gedanken ergĂ€nzt werden.

Das Beste ist aber immer noch die frei gehaltene Rede wÀhrend einer Vortragung. Denn sie gelingt nur, wenn der Dozent den Stoff bis auf den Grund beherrscht und ihn mit Ueberzeugung vermitteln kann. Und das ist der Anfang der Bildung und ihrer Vermehrung!

Claude Longchamp