Luzerner PolitikwissenschafterInnen: yes, you can!

Die Politikwissenschaft in Luzern geht publizistisch in die Offensive. Mit guten GrĂŒnden.

„Das im Jahr 2006 eingerichtete Seminar fĂŒr Politikwissenschaft an der UniversitĂ€t Luzern befindet sich unter den besten politikwissenschaftlichen Instituten der Schweiz, wenn es um die wissenschaftliche ProduktivitĂ€t und die internationale Sichtbarkeit geht“, konnte man gestern in der „Luzerner Zeitung“ lesen.

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In der Tat figuriert das junge Seminar an der jungen UniverstitĂ€t mit Publikationen, die von der Fachwelt auch zitiert werden, weit vorne, wie die Bibliometriestudie der Schweizerischen Vereinigung fĂŒr Politische Wissenschaft, die vor einem Monat prĂ€sentiert wurde, zeigt.

Das hat verschiedene GrĂŒnde: zunĂ€chst die beiden initiativen ProfessorInnen Sandra Lavenex und Joachim Blatter, die sich wissenschaftlich in Fragen der Internationalen Beziehungen und der Politischen Theorie gut platziert haben; dann die NeugrĂŒndung der UniversitĂ€t, die verĂ€nderte Rahmenbedingungen fĂŒr die Lehre von Beginn weg erlaubt haben. Und schliesslich, das Lernklima, das in Luzern ausgesprochen kooperativ ist.

Das sieht man auch daran, dass just im Moment der Medienmitteilung der Institutsleitung die Studierenden einen Falzprosepkt herausbringen, der seinerseits zur Imagebildung beitrĂ€gt: „Yes, you can“, ist das Motto, das sie von Barack Obama, Politologe und Jurist, ĂŒbernommen haben. Darin gibt es keinen Protest gegen Bologna-Reformen, sondern Optimismus, was man in der grossen und kleinen Welt als PolitikwissenschafterIn alles werden kann: Aussenministerin, NationalratsprĂ€sidentin oder Leiter eines Forschungsinstituts …