PersonenfreizĂŒgigkeit: Börsianer haben sich entschieden

Die gestrigen Umfragewerte zur PersonenfreizĂŒgigkeit aus der SRG-Erhebung hatten auf die Abstimmungsbörse, die von der Internet-Seite des Schweizer Fernsehens unterhalten wird, kaum mehr einen Einfluss. Die Börsianer scheinen entschieden zu sein. Sie rechnen mit 52,8 Prozent Zustimmung zur Vorlage.


Abstimmungsbörse zur PersonenfreizĂŒgigkeit auf „Wahlfieber„, Stand nach der letzten SRG-Befragung

Die gestrigen Werte aus der StimmbĂŒrgerInnen-Befragung lagen 2 Wochen vor der Abstimmung bei 50 Prozent bestimmt oder eher „Ja“, 43 Prozent bestimmt oder eher „Nein“ und 7 Prozent Unentschiedenen. Anders als bei der Publikation der ersten SRG-Befragung hatte die neuerliche Veröffentlichung von Umfrage-Werten keinen Einfluss mehr auf die EinschĂ€tzungen der Börsianer, die unter „Wahlfieber“ Aktien zum Abstimmungausgang handeln. Der Wert der Ja-Aktie lag heute morgen fast unverĂ€ndert bei 52,75 Punkten, jener fĂŒr die Nein-Aktie bei 47,25. Das spricht dafĂŒr, das man unter den HĂ€ndlerInnen mit einer Zustimmung zur PersonenfreizĂŒgigkeit rechnet, wenn auch einer recht knappen.

Das ist zwar keine Auskunft ĂŒber die Stimmabsichten, aber ein Gradmesser fĂŒr Erwartungshaltungen. Sie schwankten anfĂ€nglich stark, gingen mit der Veröffentlichung der ersten Umfrage nach oben, und stabiliserten sich danach schrittweise mit einem knappen, aber recht konstanten Vorsprung fĂŒr das Ja.

Umfragen dĂŒrfen ab jetzt keine mehr publiziert werden, die Börsen-Spekulationen gehen aber bis zum Abstimmungssonntag weiter.

Mal sehen, was daraus wird!

Claude Longchamp