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	<title>Kommentare zu: Beyond Lijphart: Vatters Analyse der schweizerischen Konkordanz von heute</title>
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	<description>Politikwissenschaft in der Praxis, das Blog von Claude Longchamp</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 16:46:05 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Zoon Politicon</title>
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		<dc:creator>Zoon Politicon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 17:48:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kulturen sind nicht statisch. Ihre allgemeine Dynamik wird durch wichtige Entscheidungen bestimmt. Die Akteure, die sich dabei äussern, verändern die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kulturen sind nicht statisch. Ihre allgemeine Dynamik wird durch wichtige Entscheidungen bestimmt. Die Akteure, die sich dabei äussern, verändern die [...]</p>
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		<title>Von: cal</title>
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		<dc:creator>cal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 16:04:47 +0000</pubDate>
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		<description>lieber adrian
danke, das ist eben bloggen, schneller als der wind ...!
schöne zeit in züri
claude</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber adrian<br />
danke, das ist eben bloggen, schneller als der wind &#8230;!<br />
schöne zeit in züri<br />
claude</p>
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		<title>Von: cal</title>
		<link>http://www.zoonpoliticon.ch/blog/172/beyond-lijphart-vatters-analyse-der-schweizerischen-konkordanz-von-heute/comment-page-1/#comment-261</link>
		<dc:creator>cal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 15:55:28 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Claude,

freut mich natürlich, dass Du meinen SPSR-Artikel positiv einschätzest und auch für Deine Studis gebrauchen kannst. 
Das ist im übrigen wohl die schnellste Rezension eines SPSR-Artikels!

Die von Dir - an anderer Stelle - erwähnten Kritikpunkte an Lijphart  
teile ich auch: Der Begriff Konsens(us)demokratie ist stark normativ  
besetzt und bringt natürlich auch Lijpharts klare Präferenz für diesen Demokratietyp zum Ausdruck. Leider hat sich bis heute keine der möglichen Alternativbegriffe wirklich durchgesetzt bzw. stehen zum Teil für zwar ähnliche, aber nicht ganz identische Demokratiekonzepte (Konkordanz-, Proporz-).

Die Verknüpfung der direkten Demokratie mit dem Konzept der Mehrheits-  und Konsensusdemokratie ist in der Tat tricky. Ich habe mich damit vor gut zehn Jahren in einem PVS-Aufsatz (1997) beschäftigt. Meine Hauptthese: Direkte Demokratie kann nicht generell als majoritär oder konsensual betrachtet werden, vielmehr müssen die einzelnen Volksrechte nach ihren Wirkungen analysiert werden: top  
down-Instrumente wie obligatorische Referenden und insbesondere ad  
hoc-referenden (Plebisizite) stärken demnach eher die Stellung der  
Regierung und sind in dem Sinne majoritär, bottom-up-Instrumente wie  
fakultative Referenden und Volksinitiativen schwächen hingegen eher  
die Regierungen und geben das agenda setting zumindest teilweise  
weiteren Akteuren in die Hand (d.h. machtteilend im Sinne von  
Konsensusdemokratien). Das oligatorische Referendum lässt isch  
allerdings nicht ganz zweifelsfrei zuordnen. Anhand eines  
internationalen Vergleichs versuche ich z.Z. aufzuzeigen, dass sich  
diese theoretischen Zusammenhänge auch empirisch abbilden lassen.  
Zumindest in groben Zügen trifft dies auch zu. Ich halte Dich gerne  
auf den Laufenden...

Liebe Grüsse und ein schönes Frühlingswochenende
Adrian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Claude,</p>
<p>freut mich natürlich, dass Du meinen SPSR-Artikel positiv einschätzest und auch für Deine Studis gebrauchen kannst.<br />
Das ist im übrigen wohl die schnellste Rezension eines SPSR-Artikels!</p>
<p>Die von Dir &#8211; an anderer Stelle &#8211; erwähnten Kritikpunkte an Lijphart<br />
teile ich auch: Der Begriff Konsens(us)demokratie ist stark normativ<br />
besetzt und bringt natürlich auch Lijpharts klare Präferenz für diesen Demokratietyp zum Ausdruck. Leider hat sich bis heute keine der möglichen Alternativbegriffe wirklich durchgesetzt bzw. stehen zum Teil für zwar ähnliche, aber nicht ganz identische Demokratiekonzepte (Konkordanz-, Proporz-).</p>
<p>Die Verknüpfung der direkten Demokratie mit dem Konzept der Mehrheits-  und Konsensusdemokratie ist in der Tat tricky. Ich habe mich damit vor gut zehn Jahren in einem PVS-Aufsatz (1997) beschäftigt. Meine Hauptthese: Direkte Demokratie kann nicht generell als majoritär oder konsensual betrachtet werden, vielmehr müssen die einzelnen Volksrechte nach ihren Wirkungen analysiert werden: top<br />
down-Instrumente wie obligatorische Referenden und insbesondere ad<br />
hoc-referenden (Plebisizite) stärken demnach eher die Stellung der<br />
Regierung und sind in dem Sinne majoritär, bottom-up-Instrumente wie<br />
fakultative Referenden und Volksinitiativen schwächen hingegen eher<br />
die Regierungen und geben das agenda setting zumindest teilweise<br />
weiteren Akteuren in die Hand (d.h. machtteilend im Sinne von<br />
Konsensusdemokratien). Das oligatorische Referendum lässt isch<br />
allerdings nicht ganz zweifelsfrei zuordnen. Anhand eines<br />
internationalen Vergleichs versuche ich z.Z. aufzuzeigen, dass sich<br />
diese theoretischen Zusammenhänge auch empirisch abbilden lassen.<br />
Zumindest in groben Zügen trifft dies auch zu. Ich halte Dich gerne<br />
auf den Laufenden&#8230;</p>
<p>Liebe Grüsse und ein schönes Frühlingswochenende<br />
Adrian</p>
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	<item>
		<title>Von: Heinrich Hunkeler</title>
		<link>http://www.zoonpoliticon.ch/blog/172/beyond-lijphart-vatters-analyse-der-schweizerischen-konkordanz-von-heute/comment-page-1/#comment-260</link>
		<dc:creator>Heinrich Hunkeler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 19:00:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde, man sollte eines deuticher sagen: Vatter schreibt, die Schweiz entwickle sich vom Extrem- zum Sonderfall einer Konsensdemokratie, nicht etwa einer Demokratie!
Das heisst, die Schweiz bewegt sich in ihren Demokratievorstellungen kaum.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, man sollte eines deuticher sagen: Vatter schreibt, die Schweiz entwickle sich vom Extrem- zum Sonderfall einer Konsensdemokratie, nicht etwa einer Demokratie!<br />
Das heisst, die Schweiz bewegt sich in ihren Demokratievorstellungen kaum.</p>
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