Hochrechnungen zu den Volksabstimmungen vom 28. November 2010

trend_steuergerechtigkeit

Die Vorbefragungen unseres Instituts fĂŒr die SRG ergaben bei der Steuergerechtigkeits-Initiative ein 46:39 bei 11 Prozent UnschlĂŒssigen. Der Trend von der ersten zur zweiten Befragung war klar negativ. Das Nein nahm zu, das Ja ab. Setzt sich das fort, ist die Ablehnung wahrscheinlicher als die Zustimmung. Die grösste Unsicherheit ergibt such aus dem wichtigsten Ereignis in der Schlussphase, der Wegzugdrohung einiger Reicher, die umstritten war. Sie war nach der Befragung, ist also hier nicht abgebildet.

Bei der Ausschaffungsinitiative wren 54 Prozent bestimmt und eher dafĂŒr, 43 bestimmt und eher dagegen. Der Trend war auch hier negativ, aber nur leicht. Die Zustimmung war 18 Tage vor dem Abstimmunssonntag immer noch knapp im Ja. Die grösste Unsicherheit ergab sich hier aus der Mobilisierung. Aufgrund der Umfrage war keine Aussage ĂŒber der StĂ€ndemehr möglich.

Beim Gegenvorschlag lauteten die letzten Befragungswerte 43 Prozent bestimmt und eher dafĂŒr, wĂ€hrend 49 Prozent bestimmt und eher dagegen waren. Ein wirklicher Trend war hier nicht ersichtlich.